Feuer in den Alpen in der Nacht vom 13. auf den 14. August 2016

Immer am 2. Augustwochende
Mit diesen solidarischen Höhenfeuern wird seit 1988 alljährlich ein internationales Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes sowie gegen die Zerstörung des Oekosystemes Alpen. Stichworte: Transitverkehr, Pumpspeicherseen, harter Massentourismus, Waldsterben, bedrohte Berglandwirtschaft und Kulturlandschaft, Zerstörung der Lebensräume für Mensch und Tier, Luft- und Wasserverschmutzung.

Die Höhenfeuer sollen AlpenbewohnerInnen Mut machen, sich für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen zu engagieren.

«Berggebiete mit Kultur»
Das alpine Kulturschaffen muss in der Politik und in der Regionalentwicklung einen höheren Stellenwert erhalten. Damit bekommen regionale Kulturinitiativen die Bedeutung und den Raum, die sie benötigen, um relevante Impulse für die Erhöhung der Lebensqualität in den Bergregionen auszulösen. Die kulturelle Identität verleiht alpinen Regionen Kraft und Würde. Sie schafft die Basis, dass sich periphere und urbane Räume auf Augenhöhe begegnen können, im Bewusstsein ihrer kulturellen Besonderheiten. (Bergeller Resolution 2016)

--> Mehr Informationen zu den Feuer in den Alpen im 2016

 

Neuigkeiten vom 15.8.2016

Liebe Feurige
In diesem Jahr brannten angemeldete 28 Feuer in Österreich (18, davon 9 im Tirol), Schweiz (6), Italien (1), Deutschland (2) und Slowenien (1). Es brannten wieder mehr Feuer als angemeldet.

Die Kärntner „Feuermacher“ gehören zu den aktivsten in Österreich. Das zentrale Feuer war wieder das am Dobratsch bei Villach. Aber auch die Gail- und Drautaler waren, ausgehend von der Zollnerseehütte am Karnischen Höhenweg, in den Gailtaler Alpen am Spitzegel und im Jaukenmassiv solidarisch dabei. Insgesamt brannten zwölf Feuer in Kärnten vom Drau- bis zum Gailtal, in den Nockbergen oder im Mölltal.

Seit dem Jahr 2003 treffen sich Südtiroler und Nordtiroler Bergsteigerinnen alljährlich bei „Feuer in den Alpen“ zu einem gemeinsamen Bergerlebnis, zu kulturellen Aktionen und zu kulturellem Gedankenaustausch. Das 6. Wiener Mahnfeuer von Aktivisten der „Plattform Direkte Demokratie“ seit 2011 brannte erneut als Zeichen für den Geist der Kooperation. Immer wieder gibt es Feuer in Bayern und wieder eines in Slowenien, diesmal in der Region Gorenjska.

Seit 1989 organisiert der Grimselverein auf dem Sidelhorn immer wieder ein Feuer. Von anfang an dabei ist Armin Capaul im Berner Jura, aktuell mit der Hornkuh-Initiative, und die Alpen-Initiative, die gegen die Gefahrenguttransporte am Simplonpass ein Mahnfeuer entzündete.

Im April 2017 werde ich mich wieder mit einem 1. Rundmail für Feuer in den Alpen am 12. August 2017 mit einem Aufruf melden.

Bis dahin euch allen ein gute Zeit. Feurig grüsst

Stefan Grass
Beauftragter der CIPRA Schweiz für Feuer in den Alpen
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stefangrass@bluewin.ch / ++41 81 250 67 22

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