Feuer in den Alpen in der Nacht vom 11. auf den 12. August 2018

Immer am 2. Augustwochende
Mit diesen solidarischen Höhenfeuern wird seit 1988 alljährlich ein internationales Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes sowie gegen die Zerstörung des Oekosystemes Alpen. Stichworte: Transitverkehr, Pumpspeicherseen, harter Massentourismus, Waldsterben, bedrohte Berglandwirtschaft und Kulturlandschaft, Zerstörung der Lebensräume für Mensch und Tier, Luft- und Wasserverschmutzung.

Die Höhenfeuer sollen AlpenbewohnerInnen Mut machen, sich für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen zu engagieren.

30-Jahre Jubiläum von «Feuer in den Alpen»
Thema:
Der Klimawandel ist ein globales Phänomen, doch die Auswirkungen sind lokal spürbar. Die Alpen sind doppelt betroffen: Durch einen überdurchschnittlichen Ausstoss an klimaschädlichen Gasen und durch eine überdurchschnittliche Erwärmung.

Geschichte:
Das erste Widerstandsfeuer brannte 1988: «Neunundachtzig Frauen und Männer trafen sich bei strömendem Regen 1986 im Madris am ersten Alpfest zur Erhaltung des Tales. Zwei Jahre später brannten die ersten Widerstandsfeuer auf weit über 100 Bündner Alpen, aus gemeinsamer Sorge um Curciusa, Madris und alle anderen stauseebedrohten Täler. Und seither wurde an jedem zweiten Augustwochenende gefeuert.» Quelle: Madris-Rundbrief, 1991

--> Mehr Informationen zu den Feuer in den Alpen im 2018
--> Die Geschichte von «Feuer in den Alpen» seit 1986 bis heute

Von einmal 1000 Feuern zu heute 1000 Aktiven

--> Zusammenfassender Text zur Feuer in den Alpen von Stefan Grass im BŁndner Tagblatt (07.07.2017)

 

Neuigkeiten vom 18.6.2018

30 Jahre Feuer in den Alpen
Jahr für Jahr entzünden Freiwillige Mahnfeuer gegen die Zerstörung der Alpen durch Transsitstrassen, Stauseen, Hochspannungsleitungen und andere Projekte. Die ersten Proteste gab es bereits Ende der 1980er Jahre. Damals waren mehrere unberührte Alpentäler durch die Erschliessung durch Pumpspeicherwerke bedroht: Val Curciusa, Val Madris und Grimselgebiet sind nur einige Beispiele. 1988 wurden diese Proteste zum ersten Mal mit einer europäischen Höhenfeuerkette sichtbar gemacht: Auf Anhieb brannten Hunderte von Feuern im ganzen Alpenbogen.

Die Alpen-Initiative entzündet gemeinsam mit Cipra Schweiz und Mountain Wilderness das diesjährige Alpenfeuer im Gebiet des Pizol. Es ist das 30. Jahr, in dem diese Mahnfeuer entzündet werden.

Angemeldet sind bereits vier Feuer in Slovenien, fünf in Österreich und vier in der Schweiz. Wer es nicht schon getan hat, trage bitte jetzt mittels Online-Formular sein Feuer ein.

Herzlichen Dank auch dieses Jahr für Eurer solidarisches Engagement !

Mit feurigen Grüssen

Stefan Grass

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