Feuer in den Alpen in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2017

Immer am 2. Augustwochende
Mit diesen solidarischen Höhenfeuern wird seit 1988 alljährlich ein internationales Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes sowie gegen die Zerstörung des Oekosystemes Alpen. Stichworte: Transitverkehr, Pumpspeicherseen, harter Massentourismus, Waldsterben, bedrohte Berglandwirtschaft und Kulturlandschaft, Zerstörung der Lebensräume für Mensch und Tier, Luft- und Wasserverschmutzung.

Die Höhenfeuer sollen AlpenbewohnerInnen Mut machen, sich für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen zu engagieren.

«Sonnenwende im Wintertourismus»
Der Tourismus hat Reichtum in die Alpen gebracht. In vielen Regionen ist er nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle, aber auch ein Klumpenrisiko. Klimawandel und verändertes Gästeverhalten stellen die Destinationen vor grosse Herausforderungen. Im UNO-Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung liefert die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA mit einem Positionspapier Denkanstösse für den notwendigen Wandel.

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Neuigkeiten vom 27.6.2017

«Sonnenwende im Wintertourismus»
Die Aktion «Feuer in den Alpen» weist 2017 auf die Situation des Wintertourismus in den Alpenländern hin. Was überall zutrifft: Steigende Temperaturen und verändertes Gästeverhalten erfordern neue Strategien und Herangehensweisen. Die Logiernächte in den Alpen sind seit etlichen Jahren rückgängig, und zwar auch in ehemals erfolgreichen Wintersport-Destinationen. Studien belegen: Ein Drittel bis ein Viertel der Skigebiete arbeitet defizitär.

Feuer in den Alpen alpenweit gibt es seit 29 Jahren!

1986 auf Schweizer Alpen brannten die ersten gemeinsamen Höhenfeuer von AlphirtInnen. 1988 wurde die Idee einer europäischen Lichterkette aufgenommen. Jahr für Jahr wiederholten Älplerinnen und Älpler, regionale Berggebiets-Vereinigungen, Solidaritäts- und Umweltbewegungen aus vielen Alpenstaaten, diese alpenübergreifende Aktion. In der Feuerliste werden die solidarischen Feuer traditionsweise in Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien, Jura und Berner Oberland, Graubünden, Wallis, Slowenien sowie Südtirol geplant.

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