Falo Castello di Mesocco 2012


Mitmachen bei Feuer in den Alpen

An Feuer teilnehmen
Die veranstaltenden Organisationen in den Regionen können mit Feuer in den Alpen ein eindrückliches Berg-Erlebnis für ihre Mitglieder anbieten. Ein geselliger Anlass ist ideal gepaart mit einem umweltpolitischen Engagement. Ein solidarisches Mahnfeuer ist mit wenig Aufwand durchführbar: Drei Personen genügen bereits, anstelle von selber gesuchtem Holz kann mit sogenannten finnischen Rundhölzern (zu beziehen bei der Forstwirtschaft) auf einfachste Art und Weise ein Feuer entfacht werden. Ort, allfällige Rahmenprogramme und thematische Leitmotive sind frei wählbar, sollten aber im Kontext der Idee der nachhaltigen Entwicklung stehen. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass das Medienecho auf der regionalen Ebene durchwegs gross ist.

Für die Feuer sind die VeranstalterInnen selbst verantwortlich
In jedem Fall haften die Feuermachenden selber, bei Kinder die Aufsichtspersonen! Grundsätzlich sind offene Lagerfeuer und Grillfeuer im öffentlichen Raum in der Schweiz und Österreich erlaubt. In Österreich sind die Feuerpolizeigesetze laut Bundesfeuerwehrverband in allen Bundesländern unterschiedlich. Wer bei Entzündung eines grossen Feuers zu verständigen ist (meist zuständige Bezirkshauptmannschaft / Bezirksverwaltungsbehörde sowie die örtliche Feuerwehr) bleibt ebenso wie die Gesetzesgrundlage je nach Bundesland zu eruieren.

In Kärnten gelten seit 2012 Feuer innerhalb der Aktion "Feuer in den Alpen", am zweiten Samstag im August, als "Traditionsfeuer" und sind trotz der neuen Verordnung nicht Genehmigungs- sondern nur Meldepflichtig (Landesgesetzblatt vom 30. Juli 2012).

--> Für Österreich sei auf das Bundesluftreinhaltegesetz über das Verbrennen von Materialien außerhalb von Anlagen hingewiesen. Vom Verbot sind Lagerfeuer und Grillfeuer ausgenommern.

 

 

Feuer organisieren
Gerne können Sie auch selber ein Feuer organisieren und hier auf der Website veröffentlichen. Das jährliche Thema von CIPRA Schweiz kann übernommen werden oder jedeR Feuer-VeranstalterIn setzt dabei einen individuelle Themen-Schwerpunkt, wofür das jeweilige Mahnfeuer steht und trägt dies ebenfalls in der Feuerliste ein.

--> Benützen Sie dazu das Online-Anmeldeformular
--> Achtung: wenn das Online-Formular ausgefüllt ist, auf «abschicken» klicken, wenn o.k. nochmals auf «abschicken» klicken und den Eintrag in der Feuerliste kontollieren!

Wir alle beachten und kommunizieren folgende Grundregeln:
1. Ausschliesslich unbehandeltes, trockenes Holz (kein Abfallholz) verwenden, damit die Luftbelastung gering bleibt.

2. Aufschichten höchstens zwei Stunden vor dem anzünden, um keine Kleintiere, die sich sonst im Holzhaufen verschlaufen könnten, zu gefährden.

3. Unbedingt regionale Feuerungsverbote wegen Trockenheit (z.b. Föhnlage) befolgen.

--> Was beim Feuermachen zu beachten ist! Anleitung des Amt für Natur und Umwelt (ANU) Graubünden in deutsch und italienisch.

--> LandLeben: Gustav Ott (AefU) und Stefan Grass (VCS) zur relativen Feinstaubelastung durch Traditionsfeuer