Feuer in den Alpen

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Feuer in den Alpen
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Von einmal 1000 Feuern zu heute 1000 Aktiven

--> Zusammenfassender Text zur Feuer in den Alpen von Stefan Grass im BŁndner Tagblatt (07.07.2017)

 

Medienmitteilung von CIPRA Schweiz im 2018

--> Die Medienmitteilung vom 08.08.2018 zum Download als PDF

« Klimawandel in den Alpen »
Am zweiten August-Wochenende brennen wieder die «Feuer in den Alpen». Seit 30 Jahren treffen sich Aktive bei den traditionellen Höhenfeuer im gesamten Alpenraum. Mit den solidarischen Feuern wird alljährlich ein eindrückliches Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes. Dieses Jahr stehen sie im Zeichen des Klimawandels in den Alpen.

Die Alpenbewohnerinnen und -bewohner sind nicht nur Leidtragende, sondern auch Verursacher der Klimaerwärmung. Sie verbrauchen pro Kopf etwa zehn Prozent mehr Energie als im europäischen Durchschnitt, dies hauptsächlich wegen der vergleichsweise längeren Verkehrswege und des regen Tourismus- und Freizeitverkehrs. Beim Verkehr ist denn auch der stärkste Zuwachs an Treibhausgasemissionen zu verzeichnen. Die zuneh-mende Mobilität wird das Problem weiter verschärfen. Mag der Beitrag, den die rund 14 Millionen Alpenbewohnerinnen und -bewohner an die Reduktion des globalen CO2-Aus-stosses leisten können, vergleichsweise klein sein, so ist er doch wesentlich: Die hoch entwickelte Gesellschaft in den Alpen ist ein Vorbild für viele andere Gebirgsregionen

30 Jahre Feuer in den Alpen
Jahr für Jahr entzünden Freiwillige Mahnfeuer gegen die Zerstörung der Alpen durch Transitstrassen, Stauseen, Hochspannungsleitungen und andere Projekte. Die ersten Proteste gab es bereits 1986. Damals waren mehrere unberührte Alpentäler durch die Erschliessung durch Pumpspeicherwerke bedroht: Val Curciusa, Val Madris und Grimselgebiet sind nur einige Beispiele. 1988 wurden diese Proteste zum ersten Mal mit einer europäischen Höhenfeuerkette sichtbar gemacht: Auf Anhieb brannten Hunderte von Feuern im ganzen Alpenbogen. Die Alpen-Initiative lädt gemeinsam mit Cipra Schweiz und Mountain Wilderness zum diesjährigen Jubiläumsanlass - wegen des Feuerverbotes ohne Feuer - mit interessantem Alternativangebot im Gebiet des Pizol (SG) ein.

Wo kein Feuerverbot wegen Trockenheit angeordnet ist, werden 2018 gegen 30 solidarische Feuer in fünf Alpenländern in diesen Alpenregionen entzündet: Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien (A) sowie Berner Jura und Oberland, St. Gallen, Surselva, Zürcher Oberland (CH) ebenfalls Bayern (D), Südtirol (I) und Gorenjska (Slowenien).

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