Feuer in den Alpen

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Feuer in den Alpen
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Von einmal 1000 Feuern zu heute 1000 Aktiven

--> Zusammenfassender Text zur Feuer in den Alpen von Stefan Grass im Bündner Tagblatt (07.07.2017)

 

Medienmitteilung von CIPRA Schweiz im 2019

« Für lebendige Gewässer »
Am zweiten August-Wochenende brennen wieder die «Feuer in den Alpen». Seit 31 Jahren treffen sich Aktive bei den traditionellen Höhenfeuer im gesamten Alpenraum. Mit den solidarischen Feuern wird alljährlich ein eindrückliches Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes. Dieses Jahr stehen sie im Zeichen «Für lebendige Gewässer».

Der Nutzungsdruck auf unsere Gewässer ist gross. Viele Bäche und Flüsse sind durch Wasserkraftwerke verbaut und damit beeinträchtigt. Verschieden Umweltorganisationen setzen sich für die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes und damit für lebendigere Gewässer ein. Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 fordert die Umweltorganisationen stark. Immer wieder werden Stimmen laut, die von den Gewässern «ihren Beitrag» an eine AKW-freie Zukunft verlangen. Aber 95 Prozent des Wasserkraftpotenzials in der Schweiz ist bereits genutzt. Gewässer sind in der Folge die am stärksten bedrohten und beeinträch-tigten Lebensräume der Schweiz mit dem grössten Rückgang der Biodiversität. Die gesetz-lich vorgeschriebene ökologische Sanierung bestehender Wasserkraftanlagen muss frist-gerecht umgesetzt und die Restwasserbestimmungen müssen nach über 25 Jahren endlich durchgesetzt werden – denn unsere Gewässer haben bereits riesige Opfer für die Strom-produktion erbracht.

Zum Beispiel: Widerstand an der Trift – Gebirgsschönheit erhalten
Die Trift ist eine grossartige, praktisch unberührte Gebirgslandschaft im Oberhasli. Sie umfasst wilde Bachläufe, Schluchten, Alpwiesen, schroffe Felsen, Wald, einen natürlichen See und ein frisches, dynamisches Gletschervorfeld. Aktive treffen sich für «Feuer in den Alpen» heuer in der Trift bei der Windegghütte des SAC, wo akute Gefahr für Landschaft und Gewässer droht: die Kraftwerke Oberhasli (KWO) planen einen neuen Stausee, und der Grimselverein wehrt sich gegen dieses unbelehrbare Weitermachen wie bisher, da doch allerorten von Energiewende und Klimaschutz die Rede ist.

Wo kein Feuerverbot wegen Trockenheit angeordnet ist, werden 2019 gegen 30 solidarische Feuer in vier Alpenländern in diesen Alpenregionen entzündet: Kärnten, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Wien (A), sowie Berner Jura und Oberland, Freiburger Alpen, Graubünden, Zürcher Oberland (CH), Südtirol (I), sowie Julia Alps und Karawanken (Slowenien).

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--> Die Medienmitteilung von CIPRA Schweiz hier zum Download als PDF